Ein Lied von unter der Erde,
aus unterirdischer Qual.
Brechen muss der schwarze Bann
https://www.youtube.com/watch?v=NyoSk48QLto
(in a haunting, hunted performance by Mademoiselle Envie.
Sealed, cleidoic; yet cumulatively mesmerizing.)
[Wortlaut (ungefähr; meiner Niederschrift nach]:
Schwarzes Eis ward uns gefroren
Die See ruht tief und wund
Und dem Wort das des ungeboren
schliesset sich der kalte Mund.
Wage nicht sie zu berühren
ihren Saum von Schnee so Weiss
unter ihrem Seelenspiegel
meiner Königin im Eis.
Lag das Land in schwarzer Asche,
hat die Unschuld uns erkorn;
stürzten Krieger in die Gräben
wächset weisses Mutterkorn.
Düngte Fleisch und Blut die Erde
dargebracht der neuen Saat
drängend aus dem Untergrunde
gründen wir geheimen Staat.
Zwischen zweier Welten reissen
neiget sich mein Herz zu Grund
weisses Gold das uns verheissen
scheine uns in finstrer Stund.
Zwinget uns ein dunkler Zauber
heimlich unters Hexagramm.
Wird der Aar sich doch befreien --
brechen muss der schwarze Bann
Wag nicht ihren Schlaf zu stören;
Greife nicht nach ihrem Weiss;
brechen muss der dunkle Zauber,
Schmelzen wird das kalte Eis.
[Nachdenklicher Widerhall:]
Dunkle Weise
The song flows clear
and smoothly cool,
like a mountain stream o’er moss.
The words lie hushed
beneath the mantle of a minor key,
like ferns beneath the snow.
Purling, never hurrying:
yet drawn by a dark and firmer purpose,
seeking the sea, unseen,
far off, and far beneath.
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