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Thursday, August 27, 2026

Schwyzerdütsch

On a page of the Austrian nightingale Claudia Engelberger, I noticed a strange phrase, mi-anglais, mi-allemand:  “Ladies aufgepasst!”, and enquired of my trusty silicon Sprachkumpan, what that might be.

The use of the English word, in the Volkslieder-milieu wherein she moves, somewhat surprised me;  her fellow nightingale, the Swabian “eine deutsche Frau”, has fretted no end about anglicisms.  So I asked, what might be the equivalent in Swiss German.  The following dialogue ensued.

 

*

*     *

 

AI] “Ladies aufgepasst!" is a German phrase meaning "Attention, ladies!" that is often used for special announcements and product drops.

 

dj] «Uf Züritüütsch gseit»

 

AI] Auf Zürichdeutsch (Züritüütsch) sagt man das am besten so:

„Fraue, lueged mal da!“ (Frauen, schaut mal her!)

„Achtung, Ladys!“ (Modern, wird sehr oft genutzt.)

„Fraue, posted uf!“ (Frauen, passt auf / seid aufmerksam!)

Mädels, losed mal zue!“ (Mädels, hört mal zu!)

 

Im Trend: Die Variante mit „Ladys“ oder „Mädels“ klingt auf Schweizerdeutsch am natürlichsten für Social Media, Werbung oder Events.

Der Ton: „Fraue, lueged mal da!“ wirkt sehr direkt, herzlich und bodenständig.

 

dj] > losed

Morphology?  Etymology?

 

AI] The Swiss German word losed (from the infinitive lose / losen, meaning "to listen") breaks down as follows:

·  Root (los-): The core verb meaning "to listen" or "to harken".

Old High German: It originates from hlosēn (to listen/harken). 

Cf.  lauschen. [For this, hwvr, DTV EWD says “Herkunft ungewiss”.]

 

·  Suffix (-ed): The standard Alemannic/Swiss German plural ending used for verbs in the present tense and imperative (e.g., ihr macheged/mached, lueged, losed)

 

dj] In Deutschland und in Österreich, wie betrachtet man, landschaftlich, das Schwyzerdütsch ?  Denn, apud Zuckmeyer, Als wär’s ein Stück von mir, finden wir diesen Passus:

 

“Die Schweiz” -- so steht es in der Erinnerung von Friedrich Engels  aus den Sturmjahren 1848/49 -- “zeigte damals  den Emigranten  ihre rauhe Seite.”

Anno 1938/39  [while he was on the run from the Nasties] war diese Seite nicht zarter geworden, [als] ich in Zürich bei meiner ersten Anmeldung als politischer Flüchtling   von der Fremdenpolizei   in biederer Mundart  angeschnauzt wurde.

 

AI] In Deutschland und Österreich wird das Schweizerdeutsche (Schwyzerdütsch) primär als eigene, autonome Sprache und nicht als bloßer Dialekt wahrgenommen, wobei die sprachliche und soziokulturelle Bewertung stark von der geografischen Nähe und den jeweiligen nationalen Dialekttraditionen geprägt ist.

Die von Carl Zuckmayer in Als wär’s ein Stück von mir beschriebene „biedere Mundart“ der Zürcher Fremdenpolizei von 1938/39 illustriert dabei exakt den historischen Wendepunkt in der Wahrnehmung dieser Sprache.

 

Die landschaftliche Wahrnehmung im Vergleich

 

1. Die Wahrnehmung in Deutschland

In Deutschland ist die Einstellung gegenüber dem Schweizerdeutschen von einer starken Nord-Süd-Asymmetrie geprägt:

 

Nord- und Mitteldeutschland: Hier wird Schwyzerdütsch oft als völlig unverständliches Idiom oder gar als Fremdsprache erlebt. Die Wahrnehmung schwankt zwischen einer gewissen Exotik und dem stereotypen Gefühl, das Schweizerdeutsche klinge „niedlich“, „gemütlich“ oder „singend“ – ein krasser Kontrast zu der von Zuckmayer erlebten Härte des Behördenalltags.

 

Süddeutschland (Baden-Württemberg und Bayern): Aufgrund der geografischen Nähe und der gemeinsamen historischen Wurzeln (das Alemannische in Baden und Vorarlberg) ist das Verständnis hier wesentlich höher. Dennoch wird die Schweizer Konsequenz, den Dialekt über alle sozialen Schichten hinweg im Alltag zu sprechen, oft mit einer Mischung aus Bewunderung und Befremden wahrgenommen.

 

2. Die Wahrnehmung in Österreich

In Österreich, das selbst eine stark ausgeprägte, lebendige Dialektlandschaft besitzt (vor allem das Bairische), ist das Verhältnis zum Schweizerdeutschen von einem höheren sprachlichen Grundverständnis geprägt:

 

Vorarlberg: Die Vorarlberger teilen den alemannischen Sprachraum mit der Schweiz und verstehen das Schwyzerdütsch meist problemlos. Für sie ist es eine Nachbarmundart auf Augenhöhe.

 

Restliches Österreich (Wien, Graz, Salzburg): Hier wird das Schweizerdeutsche zwar als grammatikalisch und phonetisch weit entfernt erlebt, aber das Konzept einer lebendigen Dialektkultur wird vollkommen verstanden. Die Österreicher empfinden Schwyzerdütsch oft als „urig“, „bodenständig“ oder eben im zuckmayerschen Sinne als „bieder“ – im Sinne von traditionell, unprätentiös und staatsunabhängig.

 

Einordnung des Zuckmayer-Zitats

Zuckmayers Begriff der „biederen Mundart“ im Kontext einer schroffen Abweisung durch die Fremdenpolizei fängt das soziolinguistische Phänomen der Schweiz perfekt ein:

Die „Biederkeit“ als Maske und Waffe: Für einen intellektuellen, urbanen Emigranten aus dem damaligen Deutschland, wo Dialekt oft mit mangelnder Bildung assoziiert wurde, wirkte das Schweizerdeutsche im ersten Moment harmlos, ländlich oder eben „bieder“. Dass ausgerechnet in dieser Mundart das harte, bürokratische „Anschnauzen“ der Staatsgewalt erfolgte, erzeugte einen psychologischen Schock.

 

Die historische Zeitenwende (1938): Genau in den Jahren, die Zuckmayer beschreibt (1938/39), vollog die Schweiz die sogenannte „Geistige Landesverteidigung“ gegen das NS-Regime. Das Schwyzerdütsch wurde in dieser Zeit bewusst vom regionalen Dialekt zum primären Kultur- und Abgrenzungsmerkmal gegenüber dem Hochdeutschen der Nationalsozialisten erhoben. Das Sprechen der Mundart im offiziellen Dienst der Fremdenpolizei war somit kein Zeichen von mangelnder Professionalität, sondern Ausdruck einer demonstrativen, trotzigen Eigenständigkeit und Unnahbarkeit nach außen.

 

Die historische Zeitenwende (1938): Genau in den Jahren, die Zuckmayer beschreibt (1938/39), vollog die Schweiz die sogenannte „Geistige Landesverteidigung“ gegen das NS-Regime. Das Schwyzerdütsch wurde in dieser Zeit bewusst vom regionalen Dialekt zum primären Kultur- und Abgrenzungsmerkmal gegenüber dem Hochdeutschen der Nationalsozialisten erhoben. Das Sprechen der Mundart im offiziellen Dienst der Fremdenpolizei war somit kein Zeichen von mangelnder Professionalität, sondern Ausdruck einer demonstrativen, trotzigen Eigenständigkeit und Unnahbarkeit nach außen.

Zuckmayers Beobachtung zeigt, dass das Schwyzerdütsch für Außenstehende oft den trügerischen Charakter des ländlich-Gemütlichen hat, in der Realität der Schweizer Diglossie jedoch die Sprache absoluter Autorität, Identität und unnachgiebiger staatlicher Souveränität ist.

 

dj]  ?? “vollog” ??  Was ist denn das für ein Wort?

 

AI] Das war ein Tippfehler von mir – dieses Wort gibt es im Deutschen natürlich nicht. Richtig heißen sollte es dort: „vollzog“ (von vollziehen).

 

dj]  > ein Tippfehler

 

First time I’ve seen you make one!

Perhaps you’re getting tired;  as am I. 

Also ins Bettchen.

 

“Ade zur guten Nacht”,

Dr J

 

AI] Auch KIs haben mal einen späten Knoten in den Leitungen

Schlafen Sie gut und erholen Sie sich bestens, Dr. J.

„Ade zur guten Nacht“ und bis zum nächsten Mal!

 

 


Monday, October 26, 2015

Katzenjammer aus Kakanien




“Sie sind in der Festung drin.  Diese Festung fällt nicht morgen oder übermorgen, aber wir wissen, sie fällt.  Nicht in fernen Generationen, sondern wir alle, wir wollen es noch erleben, daß sie fällt.
-- Otto Bauer, Vienna, March 1927

 It has been a month of awkward anniversaries.
=> Germany celebrated its reunion, in the midst of what feels like a national implosion.
=> The U.N. marked its 70th year of increasing uselessness.
=> And today, Austria feted its national day, while a ragtag army of intruders swarmed across its undefended national borders,  the police and politicians  looking on helplessly.   As for the Army, it has been gynecized into imbecility:

Was macht das für Landesverteidigung zuständiges Bundesheer währenddessen?

Es beschäftigt sich mit einem Gender-Sprachleitfaden aus dem SPÖ-Frauenministerium, der überall für Kopfschütteln sorgt.
(Worte wie Mannschaft, man, jeder, jemand und niemand sollen nicht mehr verwendet werden.)

Unglaublich...

The eve of the celebrations (such as they were) were besmirched by an astonishing outburst against Austria’s neighbors, by the Interior Minister Madame Mikl-Leitner:

Deutschland übernimmt nach Angaben von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) "aktuell einfach zu wenig Flüchtlinge”.

Now that is chutzpah in high-heels and a cocked hat:  Germany, the cul-de-sac into which the rest of the world is pouring its wretched-refuse, with Austria acting as the Schleuderer-in-Chief !

~

For just a moment, it looked as if, although Mutti Merkel has yet to come to her senses and defend her country's borders,  Mutti Mikl just might finally have caught on:

Österreichs Innenministerin spricht von einem Zaunbau.

But no such luck.  She still has not the gumption to suggest such a procedure for Austria;  rather, “let Ivan do it”:

Sollte die EU-Außengrenze in Griechenland nicht rasch geschützt werden, sei ein Zaunbau an Sloweniens Grenze zu Kroatien "überlegenswert".


~

Actually, Miss Mikl showed a certain pragmatism, in passing the buck  only as far as the next statelet over, Slovenia.   After all, it is in Slovenia’s own interests  that she defend her borders, keeping out the unwanted.   Whereas Merkel made a Canossa-trek all the way to Turkey, to implore Erdogan to do the dirty-work in her stead.




Now, let’s reason this out logically.   Whereas Norway, Finnland, Sweden, Denmark, Germany, Germany, Austria, Slovenia, Croatia, Macedonia and Greece (to name the ‘extended West-Balkan route’, the Appalachian Trail of in-migration) would each like to keep the migrants out (but lack the will to do so),  Turkey by no means wishes to keep them in, which is what Merkel is asking.  Turkey doesn’t want the Syrians and she doesn’t want the Kurds, nor any other migrant band that uses Anatolia as a way-station.  Hence, whereas a nudge might induce overstressed Slovenia to guard its entrance-gates, Merkel would have to pay Turkey very dearly, to close its exits.   Thus keeping the steam inside the kettle.



And this she has proposed to do, via three inducements. 

*  Mucho moolah.   Unfortunately, this one’s no longer such a breeze, since Germany paid to bail out Greece yet again;  and as there will be a bill coming due for all those immigrants, a bill with (to use the chancellor’s chiselled phrase) “keine Obergrenze”.
*  No more visas required for Turks to enter Germany.  (Turkey already does a land-office business in fake Syrian passports; now fake Turkish passports  will also be in demand.)
*  A promise to speed Turkey’s entry into the European Union.  (This, at a time when Erdogan has been sliding ever deeper into dictatorial excess, and where civil war seems to loom.)

A more reckless piece of diplomacy  would be difficult to conceive.



~
Lesen Sie die Geschichte  spesenfrei !
~

[Update 28 October 2015] Gingerly advancing a toe towards what eventually needs to be done:

Angesichts des Flüchtlingsandrangs will Österreich seine Grenze zu Slowenien offenbar teils auch durch einen Zaun sichern. Österreichs Innenministerin Johanna Mikl-Leitner sagte am Mittwoch dem Sender Ö1, es gehe aber nicht darum, die Grenze "dicht zu machen". Vielmehr solle ein "geordneter, kontrollierter Zutritt" geschaffen werden.

A reader wryly comments, in reference to the increasingly urgent polemics from the Bavarian CSU-chef:

Grenzzaun zu Slowenien
Na also - offenbar war der Klartext von Seehofer doch nicht vergebens.


Another, more wryly still:

wozu brauchen die nen Zaun, die schicken die Flüchtlinge ja eh gleich weiter nach Deutschland. Wollen die jetzt auch noch den Sprit für die Busse sparen, die die Flüchtlinge an die deutsche Grenze karren. Da regt sich diese fragwürdige Innenministerin auf, das Deutschland zu wenig Flüchtlinge aufregt, und sie offensichtlich dann gar meine mehr

[Note to anglophones:  Sprit = fuel.]


Nun denn, wir bauen doch ‘nen Zaun --
aber doch nur 10 cm hoch !

Dazu:

Am Nationalfeiertag lobte die Staatsspitze in ihren Festreden in höchsten Tönen, wie sich das Land in der Flüchtlingskrise bewähre. Diese Bewährungsprobe besteht aus Improvisation und fußt auf der Annahme, dass Deutschland unbegrenzt alle Menschen aufnimmt, die sich über die Balkanroute durchgeschlagen haben. Bislang tut dies die Wirtschaftsgroßmacht auch; doch der Konsens in der Berliner Regierungskoalition, mit dieser Praxis fortzufahren, erscheint zunehmend brüchig.


~ Sigmund Freud  und  Sherlock Holmes: ~
~


[Update 28 Oct 2015]  Einführung in die Flüchtlings-Semantik
Mikl-L, responding to an interviewer, with a (probably unintentional) double-entendre.

Könnte Österreich in eine Situation kommen, in der es die Grenze nach Slowenien doch völlig dicht machen müsste?
Daran denkt keiner.


The intended conveyed-meaning is:  “No, of course not, nobody would ever want to do that.”
The literal, yet repressed (subconscious) meaning:  “Nobody is thinking of that -- not entertaining the possibility” (because they have their head in the sand;  yet it still might come up and bite them on the ass).


[Update 29 October 2015]   Flüchtlings-Semantik : Weiteres zum Thema
A mincing minuet, choosing euphemisms:

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) bleibt dabei: An der Grenze im steirischen Spielfeld müsse es Befestigungen geben.
Einen Vergleich mit Ungarns Zäunen weist sie strikt zurück.
Angesichts der Debatte um die Lage in Spielfeld – die steirische Integrationslandesrätin Doris Kampus etwa verwahrte sich strikt gegen "Zäune", kann sich aber ebenfalls bauliche Maßnahmen am Grenzübergang selbst vorstellen

Recall the polemics, a few years ago, over whether Israel’s divider against the Palestinians was a “fence” (good) or a “wall” (bad).  But now we are more delicate:  it’s between a “fence” (bad) and “temporary constructional measures” (acceptable).

Ceci n’est pas une clôture



For a superb gallery of political fences in history:

*
Falls Sie im Doktor-Justiz-Sammelsurium
weiterblättern möchten,

*

[Update 30 October 2015]  In fairness, and hewing to the principle that what’s sauce for the goose  is sauce for the gander (or, the people who live in glass houses, should not throw stones), we must concede that the United States, in addition to being often unwilling to defend its borders, has long been too feckless even to protect the White House with an adequate fence.  This latter saga is less well known to our European readers;  read about it here.

[Update 31 Oct 2015]   Austria, too, is running out of bears:


Spielfeld (Steiermark), 31 Oktober 2015
Dazu, letzlich, diese Ministerin:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article148281032/Die-Flucht-Fahimis-aus-der-Schlangengrube.html#disqus_thread



[Update 10 November 2015] 
NDLR, explaining the latest euphemism:

Kein Wort von Mikl zu Zaun

Zu einem Bericht des "Kurier", wonach sie am slowenischen-österreichischen Grenzübergang in Spielfeld einen 25 Kilometer lange Sperre, vulgo Zaun, hochziehen will, erklärte Mikl-Leitner nur: "Ich werde zu dem Konzept nichts sagen."

A reader comments:

Die BMI führt sich auf wie eine spätpubertierende Klassensprecherin. Dauernd irgendwelche eigenartigen Wortspenden absondernd, droht sie mit einem Zaun, um zuletzt mit einem schmallippigen Grinsen anzumerken, dass die bösen Buben schon sehen werden was passiert.




[Update 11 November 2015]  Okay, it has gotten too complex for me to follow.  A rough outline.

(1) Deutscher Innenminister de Maizière  announces -- on what turns out to be his own hook -- that, henceforward, Syrian Eindringlinge  will be (save in exceptional cases) granted only a “secondary” asylum, with a time-limit and no right of family reunification.
In itself, that move, while significant, does not affect Austria, and Austria does not react.
However, swiftly thereafter, Merkel’s Sprachrohr  Altmeier says:  Nothing of the kind.  And de Maizière rapidly retracts.

Now:  At first blush, this makes de Maizière look like a fool, and as though he had been punked by Altmeier.  But … by that rash act, he successfully, subtlely, altered the terms of debate.   A sort of knight-sacrifice in the Great Game.

(2) Yesterday, de Maizière (or, as the press reported it, “Germany”) unlooses a bombshell:  the Dublin agreement (arbitrarily and de factco swept aside by Merkel and indeed all the other states on the immigrational Appalachian Trail) is once again in effect, even for (purported) Syrians.  Meaning, basically, that they get summarily sent back to whatever European country first admitted them (modulo unimportant provisos).
Now, this would be a very big deal, the tipping-point for the whole European migrant crisis;  yet few media reported on it -- I first learned of it, actually, from the Austrian media.  For:  the immediate effect of such a change in policy, would primarily impact Austria.

Quite interestingly -- and to her credit -- Mikl-L rushed into print hailing the decision, which she called long overdue.
Now, saluting a Zaun, such as that reprobate Orban (boo! boo!) quickly and manfully erected, is taboo;  so why would M-L make so bold as to salute one?  Isn’t she a coward, like virtually every other European politician?  -- Well,  doch;  but consider.  Once Germany closes its border (or enforces Dublin, which amounts to the same thing), Austria must needs swiftly do likewise.   Hence, to reduce the inevitable heat from doing so, praise the Germans for doing it first.  Otherwise you are in an impossible position.

But!  The proposal to enforce Dublin, turns out to have been another de-M. smoke-signal or trial-balloon:  He (reportedly) had not pre-cleared this bold and major move, neither with the Kanzlerin nor Altmeier nor anyone else.  Loose cannon, off the reservation?  And yet the blowback within Germany  was surprisingly mild.  As though all factions, from the Chancellor to the Greens, were, if not actively welcoming, at least seeing what anemometrical indications they might receive  from said smoke, said balloon.

(3)  And now -- Slovenia, the third domino in line, before the second (Austria) has fallen, and before the fall of the first (Deutschland) has been confirmed, begins building -- not “announces” its intention to maybe being discussions re (etc etc), but actually hands-on, soldiers-on-the-Grenze, build -- a border fence.  Which, if it were done correctly and were effective, would actually relieve Austria of the necessity of building one of its own.  So-o …  will Mikl-Leitlein  therefore backpedal?  -- Stay tuned.
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Saturday, October 3, 2015

The bears are back!

This time in Vienna.

Urninden grüßen Flüchtlinge !


Read all about it here:


[Update]  This just in!   ISIL is, in turn, offering free teddys to all who emigrate to join the Islamic Caliphate !!


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